Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Centre for
Asian and
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South Asia Institute Papers
Prof. Dr. Rahul Mukherji:
Governing India: What do we know and need to know?
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Neue Ausgabe von Dastavezi bei CrossAsia-ePublishing

CrossAsia-ePublishing hat kürzlich die zweite Ausgabe des Open-Access-Journals Dastavezi: The Audio-Visual South Asia veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine Zeitschrift für Wissenschaftler_innen und Filmemacher_innen sowie filmemachende Wissenschaftler_innen, die zu regionalen und transregionalen Südasien bezogenen Themen arbeiten. Die Zeitschrift bietet dabei eine Plattform an, um audiovisuelle und wissenschaftliche Praxis zu verbinden. Dastavezi ist ein frei zugängliches Archiv audiovisuellen Wissens.

Die zweite Ausgabe enthält eine Einführung von Max Kramer und Jürgen Schaflechner (Abteilung Neusprachliche Südasienstudien, SAI) sowie Filme und Essays von:

Yousuf Saeed. Campus Rising (73 min). Delhi

Can the university students show a ray of hope for India? Film "Campus Rising" explores the struggle of students reclaiming freedom and justice in India´s universities in 2016-17. Shot at 6-7 campuses such as HCU, JNU, BHU, and Delhi University, the film documents the students´ struggle for issues such as discrimination due to caste, gender, and religion, etc. in many towns.

Jürgen Schaflechner. Thrust into Heaven (66 min). Heidelberg

Navigating around stereotypes of Islam and non-Muslim belonging in Pakistan, Thrust into Heaven showcases instances of so-called “forced conversion” of Hindu girls to Islam. These incidents often follow a sequence: a young Hindu woman disappears from her house or place of work, and resurfaces again as a married and newly converted Muslim. Once a conversion occurs and has been publicly announced, a combination of legal issues and the street power of extremist religious groups makes it nearly impossible for newly converted women to go back to their former life. On the one hand, some of these conversions are utilized to conceal criminal acts including kidnapping, human trafficking, and rape. On the other hand, they are examples of female agency and ways in which young women navigate through Pakistan’s rigid patriarchal society. Struggling for a dialogic approach to this sensitive topic, this film aims to give room to the various interpretations that emerge around the alleged forced conversion of Hindu women to Islam in Pakistan. 

Hasan Ali Khan and Aliya Iqbal-Naqvi: Shahbaz Qalandar (32 min). Karachi

The film Shahbaz Qalandar explores the vital role played by the Qalandariyya Sufi Order in the spiritual life of the town of Sehwan in Sindh, Pakistan, the last remaining center of Qalandari dervishes in the world, and a major hub of intersectional piety in the wider region. Shahbaz Qalandar is a scholarly intervention into popular discourse, deploying the audio-visual impact and accessibility of film, with the aim of highlighting the religious coherence and historical continuity of the Islamic spiritual center at Sehwan. This paper is a collaboration between Hasan Ali Khan and Aliya Iqbal Naqvi: it reflects on the film-making process as experienced by academic scholars.

Ali Rizvi. Ghungroo (9 min). Karachi

Ghungroo is a film that aims to critically reorient dance in the contemporary cultural landscape of Pakistan, focusing mainly on the lived experiences of Dawood Bhatti, a Kathak dancer. Bhatti tackles the binary representation of gender and thus is emblematic of emergent discourses on gender identity and dance in Pakistan. Ghungroo is the depiction of struggle and success derived from the freedom of a gender-fluid identity, using dance as a subversive medium with the power to explore the boundaries of power and patronage.

Weitere Informationen finden Sie hier.  


Neues Buch von Max Stille

I.B. Tauris veröffentlichte vor Kurzem das neue Buch von Max Stille, ehemaliger Doktorand an der Abteilung Neusprachliche Südasienstudien des Südasien-Instituts und jetzt Geschäftsführer von NETZ e.V., zum Thema “Islamic Sermons and Public Piety in Bangladesh - The Poetics of Popular Preaching”.

Islamische Predigtversammlungen sind eine zentrale Form öffentlicher Frömmigkeit und Rede im heutigen Bangladesch. Die sogenannten waz mahfils  sind seit dem 19. Jahrhundert in Bangladesch sehr weit verbreitet und an ihnen teilzunehmen Teil des täglichen Lebens geworden ist. Trotz ihrer Bedeutung für den Aufstieg populistischer Politik werden die Predigten oft als islamistische Propaganda missachtet und von der Forschung kaum aufgegriffen.

Dieses Buch bietet einen noch nie dagewesenen Zugang zu diesen Predigtversammlungen. Auf Grundlage von Feldforschung und Interviews analysiert Max Stille ein Archiv von mehreren Dutzend Predigten. Er zeigt, wie die Volkspredigten die Rollen und Regeln des Sagbaren, Vorstellbaren und Fühlbaren formen. Waz mahfils sind eine partizipatorische Praxis der Arbeiterklasse, in denen sich religiöser, politischer und poetischer Konsens überschneiden. Islamische Lehren und Moralvorstellungen sind Teil der dramatischen Erzählungen, der Vokalkunst und der emotionalen Kommunikation, die von Immersion und Mitleiden bis zum Lachen über politische Witze und Parodien reicht. Stille schlägt neue Zugänge zur musikalischen und performativen Poetik islamischer Rede vor und fordert eine Erweiterung der Konzepte der Bürgerbeteiligung und des öffentlichen Diskurses sowie ein Überdenken der Rolle der Sinne und islamischer religiöser Ästhetik.


Open Access Veröffentlichung von Ninette Preis

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Draupadi-Verlag in Heidelberg und CrossAsia-eBooks werden ausgewählte Sachbücher aus dem Verlagsprogramm, bei denen keine Neuauflage geplant ist, als Open-Access Publikation auf CrossAsia-eBooks zur Verfügung gestellt. Frisch online verfügbar ist nun die 2010 als Druckausgabe veröffentlichte Dissertation Train Friends: Frauenfreundschaften im indischen Nahverkehrszug Ladies Special von Ninette Preis auf CrossAsia-eBooks als Open-Access-Publikation. Das Buch kann als Gesamt-PDF oder in Einzelkapitel heruntergeladen werden. Die gedruckte Ausgabe ist weiterhin über den Buchhandel oder direkt beim Draupadi-Verlag erhältlich.


Vorstellung von Dr. Justyna Kurowska

Das Südasien-Institut begrüßt Dr. Justyna Kurowska als wissenschaftliche Assistentin an der Abteilung Neusprachliche Südasienstudien. Sie studierte Indologie an der Universität Warschau und Hindi am Zentrum für Indische Sprachen der Jawaharlal Nehru University in Neu-Delhi. Sie promovierte 2019 am Institut für Orientalistik der Universität Warschau über die Herangehensweise moderner Hindi-Romane an Tod und Sterben.

Bevor sie an SAI wechselte, arbeitete sie als Dozentin am Institut für Orientalistik der Adam-Mickiewicz-Universität (Polen). Seit 2018 arbeitet sie in zwei von der British Library finanzierten Projekten im Rahmen des „Endangered Archives Programme“. Von 2015 bis 2017 war sie als Dozentin am Institut für Linguistik und Philologie der Universität Uppsala tätig und zwischen 2009 und 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bonn, wo sie mehrere Bachelor- und Masterkurse in Hindi, Literatur und Film des Südasiens unterrichtete.

Ihre Forschungsinteressen liegen in Gedächtnisstudien, moderner Hindi-Literatur mit Schwerpunkt auf Roman, Tod und Gewalt, schriftlichen und mündlichen Erzählungen, insbesondere von Insassen aus der Strafkolonie auf den Andamanen.



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