Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Neuerscheinungen

Neue Publikation von Rafael Klöber

Bei Franckesche Stiftungen Veröffentlichungen ist im Mai 2019 das Buch „Sivaismus im Wandel. Der tamilische Saiva Siddhanta seit dem 19. Jahrhundert." von Rafael Klöber (ehemaliger Mitarbeiter der Abteilung Geschichte des SAI) erschienen. Dabei handelt es sich um die Veröffentlichung seiner Dissertation, welche er unter Prof. Dr. Gita Dharampal-Frick verfasste. Die Veröffentlichung ist die 10. Ausgabe der Neuen Halleschen Berichte.

Rafael Klöber ist Religionswissenschaftler und Hochschuldidaktiker an der Universität Heidelberg. Seine Interessensgebiete umfassen die neuere südasiatische, speziell südindische Religionsgeschichte, Dalit-Studies, postkoloniale Geschichtstheorie und poststrukturalistische Religionswissenschaft.

Inhalt (nur Deutsch)

Ausgangspunkt dieser Untersuchung über die philosophische Tradition des Saiva Siddhanta ist eine ethnographisch-philologische Analyse von deren tamilischen Ausprägungen und der Lehren ihrer einflussreichsten Wortführer zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dabei orientiert sich die Studie am bedeutendsten monaistisch-orthodoxen Zentrum des tamilischen Saiva Siddhanta, dem Thiruvavaduthurai Adhinam. Durch ihre Öffnung für Laien seit den 1990er Jahren verbreitet diese Einrichtung die philosophischen Lehren durch eine eigene populäre Organisation und bestimmt maßgeblich die südindischen Debatten. Die Untersuchung verfolgt dieses gegenwärtige Verständnis der tamilisch-sivaistischen Philosophie historisch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Dabei wird deutlich, dass die Konzeption des Saiva Siddhanta um 1900 einschneidende Brüche erfahren hat und sich daraus bis heute einflussreiche Namensgebungen entwickelt haben. Es wird also gezeigt, dass der tamilische Saiva Siddhanta mit seinen philosophischen Grundannahmen und literarischen Kanones das Ergebnis einer globalen Verpflechtungsgeschichte darstellt, die von tamilischen Gelehrten, sivaitischen Reformern, christlichen Missionaren und europäischen Orientalisten gemeinsam geprägt wurden.

Weitere Informationen:

https://www.harrassowitz-verlag.de/Sivaismus_im_Wandel/titel_5730.ahtml


Early Modern India: Literatures and Images, Texts and Languages – Neuerscheinung bei CrossAsia-eBooks

Interessieren Sie sich für indische Sprachen, Persisch, Sanskrit? Für die Beziehungen zwischen verschiedenen Yoga-Traditionen? Dann lesen Sie CrossAsia-eBooks neueste Veröffentlichung: Early Modern India: Literatures and Images, Texts and Languages, hrsg. von Maya Burger und Nadia Cattoni. Heidelberg; Berlin.

Dieses Buch präsentiert aktuelle wissenschaftliche Forschungen zu einer der wichtigsten literarischen und historischen Epochen der Frühen Neuzeit aus einer Vielzahl von Perspektiven. Es enthält eine Auswahl von Beiträgen, die auf der 12. International Conference on Early Modern Literatures of North India vorgestellt wurden. Das Organisationsprinzip des Bandes liegt in der Erforschung der Verbindungen zwischen einer Vielzahl von Sprachen (indische Volkssprachen, Persische, Sanskrit), Medien (Texte, Bilder) und Traditionen (Hindu, Jain, Sikh, Muslim). Die Rolle der persischen Sprache und die Bedeutung der Übersetzungen vom Sanskrit in Persische werden vor dem Hintergrund des “translational turn” diskutiert.

Der Band kann als Gesamt-PDF oder in einzelnen Kapiteln auf der CrossAsia-eBooks-Website gelesen und heruntergeladen werden. Die Hardcover-Ausgabe kann im lokalen Buchhandel oder über den Online-Buchhandel erworben werden. Weitere Informationen: https://doi.org/10.11588/xabooks.387

CrossAsia-eBooks ist ein Service der Universitätsbibliothek Heidelberg und des Südasien-Instituts in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des FID Asien gefördert.


Sonderausgabe der India Review von Himanshu Jha und Jivanta Schottli

Dr. Himanshu Jha und Dr. Jivanta Schottli haben gemeinsam die Sonderausgabe der India Review mit dem Titel: "Globalization and Governance in India" herausgegeben. In der Ausgabe sind eine Einführung von Prof. Rahul Mukherji sowie Artikel von Dr. Jivanta Schottli, Prof. Markus Pohlmann, Dr. Himanshu Jha, Dr. Aseema Sinha und Dr. Markus Pauli enthalten. Den Epilog zur Ausgabe verfasste Prof. Subrata K. Mitra. Die aktuelle Ausgabe kann hier abgerufen werden.


Neues Open-Access-Journal Dastavezi: The Audio-Visual South Asia

CrossAsia-ePublishing hat kürzlich die erste Ausgabe des Open-Access-Journals Dastavezi: The Audio-Visual South Asia veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine Zeitschrift für Wissenschaftler_innen und Filmemacher_innen sowie filmemachende Wissenschaftler_innen, die zu regionalen und transregionalen Südasien bezogenen Themen arbeiten.

Die Zeitschrift bietet dabei eine Plattform an, um audiovisuelle und wissenschaftliche Praxis zu verbinden. Dastavezi ist ein frei zugängliches Archiv audiovisuellen Wissens. Durch die Bereitstellung von Filmen, die in der Zeitschrift mit Digital Object Identifier (DOI)-Zahlen veröffentlicht wurden, ermutigt Dastavezi Filmemacher_innen und Wissenschaftler_innen, die zu Südasien arbeiten, den Dokumentarfilm als legitime Quelle akademischer Produktion zu betrachten. Außerdem sollen die Filme über Marktstrukturen hinaus zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:  

https://crossasia-journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dasta/index   

Die erste Ausgabe beinhaltet eine Einführung der Herausgeber (Max Kramer und Jürgen Schaflechner) sowie Filme und Essays von:

- Fathima Nizaruddin. My Mother’s Daughter (19:05). Delhi.  

- Mahera Omar. Perween Rahman: The Rebel Optimist (1:06:57). Karachi.

- Yaminay Chaudhri. Mera Karachi Mobile Cinema (22:22). Karachi.

- Aditya Basu. Kaifiyat (8:13). Mumbai.



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