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SAI in der Presse

Interview mit Prof. Rahul Mukherji

Die Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichte am 19. September 2018 ein Interview mit Prof. Dr. Rahul Mukherji mit dem Titel „Unmögliche Friedensmission aus dem Exil? Wie der China-Tibet-Konflikt das Leben des Dalai Lama prägt“. Der Artikel porträtiert das Leben des Dalai Lama, geht auf seine Rolle im China-Tibet-Konflikt ein und gibt einen Ausblick auf die zukünftige politische Entwicklung. Den Artikel können sie hier online lesen.


Radio Interview von Prof. Dr. Marcus Nüsser und Pressemeldung über Künstliche Gletscher

Die Universität Heidelberg veröffentlichte am 9. August 2018 eine Pressemitteilung mit dem Titel „Künstliche Gletscher als Antwort auf den Klimawandel?“, welche die Langzeitstudie und deren Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Marcus Nüsser (Leiter der Abteilung Geographie am Südasien-Institut) und seinem Forscherteam vorstellt.

In der Studie wird an Hand einer Langzeitanalyse die Effizienz von Eisreservoirs, sogenannten künstlichen Gletschern, in Ladakh untersucht und die Frage geklärt, ob mit diesen Strukturen saisonale Wasserengpässe überwunden werden können. Das Forscherteam bewertet die verschiedenen Typen von Reservoirs sowie deren sozioökonomische Auswirkungen und geht der Frage nach, ob künstliche Gletscher eine sinnvolle Strategie zur Anpassung an den Klimawandel darstellen. Die Pressemitteilung können sie hier lesen.

Am 13.08. 2018 veröffentlichte der Radiosender Deutschlandfunk ein Interview mit Prof. Dr. Marcus Nüsser über die durchgeführte Studie mit dem Titel "Künstliche Eisreservoire kein Allheilmittel gegen Wassermangel". Dieses können Sie hier lesen und hier anhören.

Die Publikation „M. Nüsser, J. Dame, B. Kraus, R. Baghel, S. Schmidt: Socio-hydrology of “artificial glaciers” in Ladakh, India: assessing adaptive strategies in a changing cryosphere. Regional Environmental Change“ ist hier verfügbar.

Foto: Marcus Nüsser; Künstlicher Gletscher auf 4.450 Meter über dem Meeresspiegel, errichtet oberhalb des Dorfes Igoo in der Hochgebirgswüste von Ladakh in Nordindien (2014).

CATS Schülerlabor im Wochen-Kurier

In der 31. Ausgabe des Wochen-Kuriers (Ausgabe Heidelberg) ist am 1. August 2018 ein Artikel über das Ferienprogramm des Schülerlabors des CATS (Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien) erschienen. Der Bericht kündigt die Verlängerung der Anmeldefrist für das kostenlose Ferienprogramm an und stellt einige der kommenden Workshops zu den Themen „Urbanisierung in China“, „Kunst und Museen in China“ und „3000 Jahre Ostasiatische Schriftkunst“ kurz vor.


Artikel über Prof. Ute Hüsken in RNZ

Die Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichte am Mittwoch, den 25. Juli 2018 einen Artikel „Unterwegs in schillernden Gender-Welten“, welcher einen Einblick in Prof. Ute Hüskens (Leiterin der Abteilung Kultur- und Religionsgeschichte Südasien am Südasien-Institut) wissenschaftlichen Werdegang, Forschungsinteressen, aktuelle Schwerpunkte der Lehre sowie in ihr privates Leben gewährt.

Der Artikel beleuchtet zunächst Hüskens wissenschaftlichen Werdegang - so studierte sie Indologie, Tibetologie, Birmanistik, Soziologie und Ethnologie, was ursprünglich aus einem Interesse für Buddhismus, Yoga und Meditation hervorging. Sie konzentrierte sich zunächst auf den Theravāda-Buddhismus, der heute unter anderem in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Vietnam und Kambodscha verbreitet ist. Dabei verglich sie sich in ihrer Dissertation ausführlich die Ordensregeln für Nonnen mit den Regeln, die für Mönche gültig sind. Aufgrund dieser Arbeit wandten sich auch moderne Nonnen des Theravāda-Buddhismus mit ordensrechtlichen Fragen an sie.

Ihre Habilitation behandelt ein Thema aus dem Hinduismus: vorgeburtliche Übergangsrituale der südindischen viṣṇuitischen Vaikhanāsa Tradition. Nach Studium, Promotion und Habilitation leitete Hüsken von 2003 bis 2008 ein Projekt im Heidelberger Sonderforschungsbereich „Ritualdynamik“. Anschliessend war sie 10 Jahre lang Professorin für „South Asian Studies“ am Department of Culture Studies and Oriental Languages an der Universität Oslo, wo sie eine im Verhältnis zu Deutschland sehr fortgeschrittene Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern auch im akademischen Umfeld schätzen lernte.

Seit 2017 ist Hüsken Professorin und Leiterin der Abteilung „Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens“. Dabei ist es ihr ein Anliegen, durch Organisation von entsprechenden Veranstaltungen Sanskrit den Studierenden nicht nur als geschriebene Sprache, sondern auch als gesprochene Sprache mit Alltagsrelevanz näher zu bringen. In ihrer Forschungsarbeit am Lehrstuhl setzt sie den Schwerpunkt auf den interdisziplinären Austausch über Fächergrenzen hinweg.



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Pressemeldungen aus vorigen Jahren

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