Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Centre for
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Transcultural
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Bangladesh Studies across disciplines
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South Asia Institute Papers
Prof. Dr. Rahul Mukherji:
Governing India: What do we know and need to know?
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Ronja Gottschling ist neue Doktorandin der Abteilung Politische Wissenschaft Südasiens

Wir begrüssen Ronja Gottschling als neue Doktorandin der Abteilung Politische Wissenschaft Südasiens. Sie hat ihren Bachelor in Politikwissenschaft an der Universität Münster und der Twente University, NL, absolviert, sowie den Master in Südasienwissenschaften am SAI, mit den Schwerpunkten Politikwissenschaft und Sprachen und dem Nebenfach Transkulturelle Studien. Während ihres Studiums hat sie längere Zeit in Pakistan und Nordindien verbracht.

Sie wird an der Arbeit der Abteilung für Politikwissenschaft im Bereich staatlicher Wohlfahrtspolitik in Indien mitwirken und sich auf die Umsetzung des Mahatma Gandhi National Rural Employment Guarantee Scheme im indischen Bundesstaat Bihar konzentrieren. Sie arbeitet auch als Lehrassistentin in der Abteilung. Darüber hinaus ist Ronja Mitglied des Vorstandes des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung, Leiterin der Abteilung Datenmanagement und Regionalleiterin für die Recherche politischer Konflikte in Pakistan und Teilen Indiens.


Neuer Artikel über "Cryosphere-Fed Irrigation Networks in the Northwestern Himalaya" von Prof. Dr. Marcus Nüsser et al. erschienen

Die Zeitschrift Mountain Research and Development (Vol. 39, no. 2) veröffentlichte vor Kurzem den Artikel „Cryosphere-Fed Irrigation Networks in the Northwestern Himalaya: Precarious Livelihoods and Adaptation Strategies Under the Impact of Climate Change“, welcher gemeinsam von Prof. Dr. Marcus Nüsser (Leiter der Abteilung Geographie, SAI), Dr. Juliane Dame, Dr. Ravi Baghel, Dr. Susanne Schmidt (Abteilung Geographie, SAI), Dr. Sitara Parveen und Benjamin Kraus verfasst wurde. Der Artikel ist hier (Open Access) verfügbar.

Abstract

Irrigated agriculture is crucial for the livelihood security of mountain communities in the northwestern part of the Himalayan arc and adjoining regions of the Karakoram Hindu Kush and Trans-Himalaya. Using meltwater from glaciers, snow, and permafrost, mountain dwellers have developed sophisticated techniques to cope with recurrent water scarcity caused by glacier retreat, glacier thinning, and seasonal snow-cover dynamics. Based on case studies from the Nanga Parbat region, Hunza-Karakoram, and Ladakh, this paper seeks to identify general patterns and site-specific characteristics of agrarian practices and adaptation strategies in the face of climate change. The comparative case study approach reveals differing responses to water scarcity, which depend on local conditions and include the construction of new irrigation channels, installation of pipes, and building of artificial ice reservoirs. The biophysical investigation is supplemented by an exploration of socioeconomic factors and is based on long-term research in the 3 study areas. The methods used include multitemporal remote sensing analysis, mapping of natural water storage components and irrigation infrastructure, and interviews. Taking into consideration social factors such as the expansion of off-farm income opportunities and market integration, we identify key variables that affect the sustainability and resilience of land use systems. Outcomes are diverse, ranging from the intensification and extension of irrigated mountain agriculture to the abandonment of irrigated areas, depending on local sociohydrological settings.


Ausstellung „Chapakhana – Neue Technik, neue Märkte, neues Publikum"

Die CATS Bibliothek freut sich, Sie auf die Eröffnung einer kleinen Ausstellung mit dem Titel „Chapakhana – Neue Technik, neue Märkte, neues Publikum“ hinzuweisen. Die Geschichte des Buchdrucks auf dem indischen Subkontinent lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen, als in der Himalaya-Region bereits Bücher im Blockdruckverfahren hergestellt wurden. Die erste Druckerpresse mit beweglichen Lettern haben jesuitische Missionare 1556 im südindischen Goa eingerichtet. In den nachfolgenden Jahrhunderten erwiesen sich vor allem Missionare als Pioniere des Buchdrucks, indem sie die neue Technik zur Verbreitung der christlichen Botschaft nutzten.

Das Aufkommen der Lithografie in den 1820er Jahren sowie technische Innovationen sorgten für einen Boom und letztlich auch die Kommerzialisierung des Buchdrucks. Die Druckauflagen stiegen, viele Titel erschienen in mehreren Auflagen, neue Genres wie Romane oder Erbauungsliteratur entstanden in der indischen Unterhaltungsliteratur. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Buchdruck in Indien zu einer starken kulturellen, aber auch politischen Kraft geworden.

In insgesamt vier Vitrinen im Eingangsbereich der UB präsentiert die CATS Bibliothek seit dem 16. Oktober 2019 mit Exponaten aus ihrem Bestand und dem Bestand der UB Heidelberg eine kurze Geschichte des Buchdrucks in Nordindien (1800-1930).

Konzeption, Gestaltung und Begleittexte:

Nicole Merkel-Hilf
merkel@ub.uni-heidelberg.de

Elizaveta Ilves
ilves@ub.uni-heidelberg.de

Dorothee Becker
Becker_Dorothee@ub.uni-heidelberg.de



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