Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Stipendium der Margot und Friedrich Becke Stiftung für Marija Grujovska

Wir gratulieren herzlich Marija Grujovska, Studierende der Abteilung Religions- und Kulturgeschichte Südasiens, zum Erhalt eines Stipendiums der Margot und Friedrich Becke Stiftung. Grujovska erhält dieses als Anerkennung für ihre außergewöhnlichen Studienleistungen und zur Förderung ihrer Masterarbeit für die Feldforschung und zur Archivarbeit in Nepal.

Das Thema der Masterarbeit ist eine eingehende Studie der Ṛṣi Pañcamī, eines jährlich stattfindenden religiösen Festes, das von hinduistischen Frauen in Nepal begangen wird. Ein zentraler Bestandteil des Festes ist rituelles Fasten, um die “Verunreinigung durch die Menstruation“ zu beseitigen. Die zugehörige Vratakathā bildet die Grundlage der Rituale und ist somit ein wichtiger Aspekt des Rituals. Ziel der Masterarbeit ist es, die kulturellen Repräsentationen von biologischen Prozessen wie Menstruation bei nepalesischen Frauen zu erforschen. Nach der Bearbeitung des Sanskrittextes wird sie – ermöglicht durch das Stipendium der Becke-Stiftung - nach Nepal reisen, um die performativen Aspekte des Textes und des Rituals zu erforschen.

Marija Grujovska, Prof. Mußgnug, Prof. Huesken bei der Ueberreichung des Stipendiums (Bild: Dr. Astrid Zotter)


Vorstellung von Heiko Frese

Das Südasien-Institut begrüßt herzlich Dr. Heiko Frese in der Abteilung Geschichte. Er wird im Wintersemester als Vertretungsprofessor für Frau Prof. Dr. Gita Dharampal fungieren, die am 30.09.2018 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Frese studierte Indologie mit den Nebenfächern Islamwissenschaft und Philosophie an der Universität Kiel. Anschließend promovierte er am Institut für Indologie an der Universität Leipzig über Nepalische Historiographie („Variationen von Wirklichkeit“). Weitere Informationen erhalten sie auf seiner Webseite.


Vorstellung von Sona Prahakaran

Wir begrüssen herzlich Sona Prahakaran als DAAD-Stipendiatin in der Abteilung für Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens. Prahakaran stammt aus Kerala und hat einen Master-Abschluss in Geistes- und Sozialwissenschaften vom IIT Madras und der Aarhus University in Dänemark. In ihrem Promotionsprojekt „Ritual Pluralism and Guardian Deity of Tamil Nadu: Shastric Amman vis-à-vis Amman of the Graveyards“ beschäftigt sie sich mit der Erforschung von heiligen Räumen.

Zuvor arbeitete sie zusammen mit der Stanford University (Rural Education Action Program) an der Bewertung der Qualität der Ingenieurausbildung in Indien. Sie war auch an zahlreichen ethnographischen Projekten beteiligt, die sich mit Geschlechterfragen und interner Migration in Indien beschäftigten. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich Kulturwissenschaften, Religionswissenschaft sowie Literaturtheorie und -kritik.



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News aus vorigen Jahren

Vorträge und Veranstaltungen

Dienstag, 05.02.2019
Project Presentation - Department PhD Candidate
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: 316, Im Neuenheimer Feld 330
Referent: Sona Prabhakaran
Veranstalter: Abteilung Kultur und Religionsgeschichte Südasiens
Montag, 18.02.2019
Lived Sanskrit Cultures in Varanasi
Zeit: 09:00 Uhr
Ort: Benares, Indien, Im Neuenheimer Feld 330
Veranstalter: Abteilung Kultur und Religionsgeschichte Südasiens
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