Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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South Asia Institute Papers
Prof. Dr. Rahul Mukherji:
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Prof. Dr. Christiane Brosius erhält Förderung für das "Nepal Heritage Documentation Project"

Die britische Arcadia-Stiftung gewährte Prof. Dr. Christiane Brosius (Professorin für Medien- und Visuelle Anthropologie am HCTS) eine Förderung von 775.000 Euro für die Dokumentation bedrohter historischer Monumente Nepals. In einer zweijährigen Testphase werden über 400 Tempel, Klöster und andere Bauten in einer Online Datenbank dokumentiert und inventarisiert.

Die offen zugängliche Datenbank des „Nepal Heritage Documentation Project“ umfasst Beschreibungen, Fotos, Inschriften und Architekturzeichnungen der durch Erdbeben und urbanen Wandel gefährdeten Bauten und bildet die Grundlage für Empfehlungen zum Erhalt bedrohter Monumente oder den Wiederaufbau zerstörter historischer Bauten. Unter der Leitung von Prof. Brosius arbeiten in dem Projekt in Heidelberg und Kathmandu 16 Spezialisten aus den Gebieten Architektur, Ethnologie, Geschichte und Indologie sowie den Digital Humanities zusammen.

(Bild: Der Königsplatz von Patan, Nepal, 2017 | © Christiane Brosius)

Weitere Informationen:

Pressemeldung der Universität Heidelberg

Meldung des Heidelberg Centre for Transcultural Studies


Artikel über Prof. Ute Hüsken in RNZ

Die Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichte am Mittwoch, den 25. Juli 2018 einen Artikel „Unterwegs in schillernden Gender-Welten“, welcher einen Einblick in Prof. Ute Hüskens (Leiterin der Abteilung Kultur- und Religionsgeschichte Südasien am Südasien-Institut) wissenschaftlichen Werdegang, Forschungsinteressen, aktuelle Schwerpunkte der Lehre sowie in ihr privates Leben gewährt.

Der Artikel beleuchtet zunächst Hüskens wissenschaftlichen Werdegang - so studierte sie Indologie, Tibetologie, Birmanistik, Soziologie und Ethnologie, was ursprünglich aus einem Interesse für Buddhismus, Yoga und Meditation hervorging. Sie konzentrierte sich zunächst auf den Theravāda-Buddhismus, der heute unter anderem in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Vietnam und Kambodscha verbreitet ist. Dabei verglich sie sich in ihrer Dissertation ausführlich die Ordensregeln für Nonnen mit den Regeln, die für Mönche gültig sind. Aufgrund dieser Arbeit wandten sich auch moderne Nonnen des Theravāda-Buddhismus mit ordensrechtlichen Fragen an sie.

Ihre Habilitation behandelt ein Thema aus dem Hinduismus: vorgeburtliche Übergangsrituale der südindischen viṣṇuitischen Vaikhanāsa Tradition. Nach Studium, Promotion und Habilitation leitete Hüsken von 2003 bis 2008 ein Projekt im Heidelberger Sonderforschungsbereich „Ritualdynamik“. Anschliessend war sie 10 Jahre lang Professorin für „South Asian Studies“ am Department of Culture Studies and Oriental Languages an der Universität Oslo, wo sie eine im Verhältnis zu Deutschland sehr fortgeschrittene Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern auch im akademischen Umfeld schätzen lernte.

Seit 2017 ist Hüsken Professorin und Leiterin der Abteilung „Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens“. Dabei ist es ihr ein Anliegen, durch Organisation von entsprechenden Veranstaltungen Sanskrit den Studierenden nicht nur als geschriebene Sprache, sondern auch als gesprochene Sprache mit Alltagsrelevanz näher zu bringen. In ihrer Forschungsarbeit am Lehrstuhl setzt sie den Schwerpunkt auf den interdisziplinären Austausch über Fächergrenzen hinweg.


Artikel von Mitgliedern des SAI im International Journal of Hindu Studies erschienen

In der 22. Ausgabe des International Journal of Hindu Studies wurden Artikel von Prof. Monika Boehm-Tettelbach (Monika Horstmann, ehemalige Leiterin der Abteilung Neusprachliche Südasienstudien), Anand Mishra (Abteilung Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens) und Prof. Karin Polit (ehem. Mitarbeiterin der Abteilung Ethnologie veröffentlicht.

Prof. Karin Polit schrieb über "Gifts of Love and Friendship: On Changing Marriage Traditions, the Meaning of Gifts, and the Value of Women in the Garhwal Himalayas", Prof. Monika Boehm-Tettelbach und Anand Mishra arbeiteten gemeinsam an "Transcreating the Bhagavata Purāṇa", Prof. Monika Böhm-Tettelbach schrieb über "Three Brajbhāṣā Versions of the Bhāgavata Purāṇa" und Anand Mishra über „Meaning in the Structure of the Bhāgavata Purāṇa".

Das International Journal of Hindu Studies bietet wissenschaftliche Forschung von Themen im Bereich des Hinduismus, und fokussiert sich dabei auf vernachlässigte Bereiche, alternative Perspektiven und den Austausch von Informationen. Die Zeitschrift unterstützt kritische Untersuchungen, hermeneutische Interpretationsvorschläge und historische Untersuchungen zu allen Aspekten hinduistischer Traditionen.

Alle Artikel sind  hier verfügbar.

 


CrossAsia E-Publishing auf der 25. ECSAS in Paris

CrossAsia E-Publishing ist vom 24.-27. Juli 2018 auf der 25. European Conference on South Asian Studies in Paris im Verlagsbereich mit einem Stand vertreten. Besuchen Sie uns und informieren Sie sich über die Publikationsmöglichkeiten, die Ihnen CrossAsia E-Publishing für Bücher, Serien und Zeitschriften anbietet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Paris! Weitere Informationen erhalten Sie hier.



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News aus vorigen Jahren

Vorträge und Veranstaltungen

Montag, 18.02.2019
Lived Sanskrit Cultures in Varanasi
Zeit: 09:00 Uhr
Ort: Benares, Indien, Im Neuenheimer Feld 330
Veranstalter: Abteilung Kultur und Religionsgeschichte Südasiens
Alle Termine & Veranstaltungen