Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

SAI - News


Schenkung an das SAI: Prachtband mit Iqbal-Gedichten
Einen aufwendig gestalteten Prachtband mit Gedichten von Muhammad Iqbal (1877 bis 1938) hat die Bibliothek des Südasien-Instituts (SAI) als Schenkung erhalten. Das großformatige Buch ist von dem Kalligraphen Abdur Rahman Chughtai illustriert und gestaltet, und stammt aus dem Besitz des Journalisten Klaus Natorp, der der Redaktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung viele Jahre als Südasien-Experte angehört hat. Erhalten hatte Klaus Natorp die bibliophile Rarität von dem damaligen pakistanischen Staatschef Mohammad Zia-ul-Haq (1924 bis 1988), was auch aus der handschriftlichen Widmung in diesem Buch hervorgeht. Für weitere Informationen zu der Schenkung siehe auch die Pressemitteilung der Universität Heidelberg.



Prachtband mit Gedichten
des Dichters
Muhammad Iqbal
(1877 bis 1938)

Das Geheimnis des
Lebens (persisch)
Der Befehl Gottes
Das Leid der Welt
(persisch)
Summer Schools 2011 am SAI
Im August und September 2011 werden am SAI wieder eine Reihe von Summer Schools angeboten. Vom 1. bis 26. August 2011 führt die Abteilung Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens (Klassische Indologie) ihre gut eingeführten Kurse Spoken Sanskrit und Nepali Intensive Course durch. Die Abteilung Neusprachliche Südasienstudien (Moderne Indologie) bietet vom 29.August bis 16. September eine Summer School als Urdu-Intensivkurs an. Neu angeboten wird die Summer Schools Colloquial Tibet die vom Lehrstuhl Prof. Birgit Kellner, Buddhist Studies des Exzellenzcluster Asia and Europe in a Global Context konzipiert wurde sowie Manuskriptology die ebenfalls von der Abteilung Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens (Klassische Indologie) durchgeführt wird. Beide finden vom 1. bis 26. August 2011 statt. Weitere links & Informationen finden sich hier.
ZEIT Online Interview mit Ethnologie-Doktorand Hasan Ashraf
Hasan Ashraf, Ethnologe aus Bangladesh und Doktorand bei Prof. William Sax an der Abteilung Ethnologie, und gleichzeitig  Promotionsstipendiat des Clusters "Asia and Europe in a Global Context", wurde jetzt in einem ZEIT ONLINE Interview zu Themen wie der transnationalen Industrialisierung und Stress bei Arbeiterinnen in Bangladesh befragt. Interview als PDF
Report: Doktoranden-Workshop "Hierarchie und Emanzipation"

Doktoranden-Workshop „Hierarchie und Emanzipation“

Die Abteilung Geschichte Südasiens (am SAI, Universität Heidelberg) hat am 4. und 5. Februar 2011 einen Nachwuchsworkshop zum Thema „Hierarchie und Emanzipation“ in den Räumlichkeiten des SAI durchgeführt. Die Veranstaltung war dezidiert unter dem Anspruch der Interdisziplinarität angetreten und daher erscheint die relativ offene Themenwahl zweier normativ so unterschiedlich aufgeladener Begriffe nur folgerichtig. Dieser Anspruch wurde von Promovierenden verschiedenster humanwissenschaftlicher Fachrichtungen aufgegriffen und anhand eigener Forschungen untersucht.

Im Eröffnungsvortrag am Freitagabend präsentierte Prof. Dr. Martin Fuchs (Max-Weber-Kolleg, Erfurt) unter dem Titel „Autonomie, Anerkennung, Selbsttranszendenz:  Marginalität und das Projekt gesellschaftlicher Transformation“ Ergebnisse seiner einflussreichen Forschungen zu Dalit-Bewegungen in Indien. Unter den Prämissen handlungstheoretischer Ansätze, v.a. des Anerkennungstheorems Axel Honneths, wies der Vortrag auf die semantischen Vieldeutigkeiten der Konzepte „Hierarchie und Emanzipation“ und ihre problematische theoretisch-methodische Funktionalisierung hin.

In einem zweiten Workshop-Abschnitt am Samstag stellten sieben Promovierende (Livia Loosen/Erfurt, Sebastian Pampuch/Berlin, Paromita Das Gupta/Zürich, Anna Ewers, Thomas Kuhn/beide Frankfurt, Kai Fürstenberg, Milinda Banerjee/beide Heidelberg) aus Geschichts- und Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie und Ethnologie ihre jeweiligen Forschungen und empirischen Kontexte vor und verbanden diese mit den theoretischen Implikationen des Workshop-Themas. Die Vorträge wurden von Diskussionsrunden abgeschlossen, die - gerade auf Grund der Interdisziplinarität - einen fruchtbaren Austausch über die eigenen Fachgrenzen hinaus ermöglichten. Die Veranstaltung war offen für Studierende und wurde rege besucht.

 

Text: Rafael Klöber

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