Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Prof. Dr. Christiane Brosius erhält Förderung für das "Nepal Heritage Documentation Project"

Die britische Arcadia-Stiftung gewährte Prof. Dr. Christiane Brosius (Professorin für Medien- und Visuelle Anthropologie am HCTS) eine Förderung von 775.000 Euro für die Dokumentation bedrohter historischer Monumente Nepals. In einer zweijährigen Testphase werden über 400 Tempel, Klöster und andere Bauten in einer Online Datenbank dokumentiert und inventarisiert.

Die offen zugängliche Datenbank des „Nepal Heritage Documentation Project“ umfasst Beschreibungen, Fotos, Inschriften und Architekturzeichnungen der durch Erdbeben und urbanen Wandel gefährdeten Bauten und bildet die Grundlage für Empfehlungen zum Erhalt bedrohter Monumente oder den Wiederaufbau zerstörter historischer Bauten. Unter der Leitung von Prof. Brosius arbeiten in dem Projekt in Heidelberg und Kathmandu 16 Spezialisten aus den Gebieten Architektur, Ethnologie, Geschichte und Indologie sowie den Digital Humanities zusammen.

(Bild: Der Königsplatz von Patan, Nepal, 2017 | © Christiane Brosius)

Weitere Informationen:

Pressemeldung der Universität Heidelberg

Meldung des Heidelberg Centre for Transcultural Studies

Dienstag, 31. Juli.

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