Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg





Ausführliches Programm als PDF

Ethnografische Filmschau am SAI

Was ist ethnographischer Film?

Welche Ideen und Methoden liegen dem ethnographischen Film zu Grunde und wie kann man eine Kamera in einer ethnologischen Feldforschung einsetzen?

Mit diesen Fragen haben sich Ethnologie-Studierende über einen Zeitraum von zwei Semestern im Rahmen des Seminars „Ethnographischer Film - Konzepte, Methoden und Praxis“ auseinander gesetzt.
Im Wintersemester wurden Klassiker des ethnologischen Films analysiert und diskutiert. Dafür konnte der Ethnologe und Filmemacher Dr. Rolf Husmann aus Göttingen gewonnen werden. Neben dem Theorieteil fanden Übungen zu Filmpraxis, Kameratechnik und Filmschnitt statt.
Am Ende des ersten Semesters hatten alle in Gruppenarbeit ihren ersten Kurzfilm (5 Min.) gedreht.
Für das zweite Semester bestand die Aufgabe darin, die Erfahrungen und das Gelernte des ersten Semesters in einem umfassenderen, frei wählbaren Filmprojekt umzusetzen. Es wurde viel recherchiert, fleißig gedreht und unermüdlich geschnitten. Herausgekommen sind fünf Filme, die uns Heidelberg und seine Umgebung aus dem Blick der Ethnologie neu entdecken lassen.

Christoph Bertolo und Anne Scheuing
(Lehrbeauftragte für Filmpraxis)

Programm der ethnografischen Filmschau

Samstag, 24. November 2012, SAI, Bibliothek

15.30 Begrüßung
15:45 Konfetti-Kinder – Integrativer Zirkus in Heidelberg (ca. 30 min)
von Marlit Rosolowsky, Mareike Scherer, Elena Zondler
16:45 Mokolé – Ein Afrikachor als Mittler der Kulturen (ca. 40 min)
von Dorothea Sutor, Laura Montini
18:00 Wenn Augen lauschen (ca. 35 min)
von Miriam Breitkopf, Sarah Thumbeck, Vanessa Willkommen
anschließend diskutieren die Autoren mit dem Publikum
18:45 Pause
19:45 Eline, beline, diline sahip ol – Alevitische Glaubenspraxis in der Rhein-Neckar-Region (ca. 40 min)
von Angelina Penner, Tülay Arslan, Ricarda Walter
anschließend diskutieren die Autoren mit dem Publikum
20:45 Die Schöne und das Biest – Die Untere Straße (ca. 35 min)
von Sophie Anggawi, Eden Gebregiorgisch, Xenia Baukhage
anschließend diskutieren die Autoren mit dem Publikum


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